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Entjungferung















Samstagmorgen, der Himmel blau, Sonne ohne Hindernisse, aber heute ist nichts mit ausschlafen. Heute ist Bewährungsprobe. Heute wird sich zeigen ob wir Utopisten oder realistische Idealisten sind. Heute wird sich zeigen, ob der Nullpunkt eine Totgeburt wird, oder ob der schwangere Bauch vom Kernreaktor bald schon lebendig Neues hervorbringen wird.
Es ist 09:00 und ich will noch ein Geschenk für meine Freundin kaufen. Ein Olivenbaum ist es schlussendlich, der als Symbol für unsere zweijährige Beziehung Kraft finden soll. Gleichzeitig kann er bevor er seine endgültige Bestimmung findet auch als Maskottchen für die Begehung des ewz-Unterwerk Selnau verwendet werden.
Ich hole Bänke bei Ursin, Stühle, Pfannen und Beamer bei Marcel und fahre zur Sihl. Dort wo der Nullpunkt ist, sein wird, gewesen sein wird.
Die Halle ist riesig, es hallt, hoch oben hohe Fenster. Rauhe, alt und verschmutzt anmutende Wände, Stahlträger durchdringen sie, mit Nieten übersäht. An der Decke ein Kran, der über die ganze Halle bewegt werden kann. 1
Olivia, so heisst der Olivenbaum, nimmt auf einem Stuhl inmitten der Halle Platz. Es sieht so schön aus, es fühlt sich so gut an, wir haben Platz, der Nullpunkt hat einen Platz! 2
Aline ist schon in der Küche fleissig am hantieren, die Bänke werden mit Willkommensgipfeli, Orangenjus und Mineralwasser geziert, nach und nach Treffen die Kunstschaffenden ein. Eine Hand voll Menschen aller Art findet sich in der Erwartungen und Visionen erweckenden Haupthalle ein. 3
Es ist 11:30 und gut 20 Personen beleben die stolze Halle des ewz-Unterwerk Selnau.
Moritz und Ursin eröffnen den Tag. Sie stellen den Kernreaktor, seine Mitglieder und erste Helfer und Helferinnen vor und natürlich den Nullpunkt 2011, das neueste und grösste Projekt unseres Vereins. 4
Ohne Vorgaben, ohne Regeln, ohne Ansprüche einzig mit dem Wunsch einer gemeinsamen Vision, dem Willen für einen gemeinsamen Prozess, den Nullpunkt 2011. Ein Ort wo sich die Konventionen auflösen sollen oder zumindest auflösen dürfen sollen. Ein Ort auf den etwas zusteuert, von dem etwas wegsteuert. Ein Ort an dem man sein wird, ist und gewesen sein wird.
Heute mischen sich Traum und Realität, Erwartung und vielleicht auch Enttäuschung.
Wir machen uns jedenfalls auf den Weg durch die Räumlichkeiten.
Halle, die: 5 450 Quadratmeter Fläche für 100% kreative Energie und 0% CO2. Hohe Wände mit Stahlträgern durchzogen, hoch oben hohe schmale Fenster in einer Front, an der Decke der Halle ein beweglicher Kran. 6
Untergeschoss, das: 7 150 Quadratmeter verwinkelte Kreativfläche. Der Raum hat einen kleinen Vorraum, dann kommen drei katakombenartige Einbuchtungen, die jeweils von dicken langen und wuchtigen Säulen voneinander getrennt werden. 8
Kommandozentrale, die: 9 / 10 ca. 100 Quadratmeter hoheitliche Kreativfläche. Die Kommandozentrale, wie wir sie nennen, schwebt am einen Ende der Halle über dem Übergang zum Haus Konstruktiv. Eine drei Meter hohe Scheibenfront eröffnet die Sicht auf die Halle. 11
Das Interesse wächst von Minute zu Minute in den Köpfen der kreativen Geister. Es ist als könnte man eine Blume wachsen sehen und wie sich aus einer Knospe erste, kleine, zärtliche und jungfräuliche Blätter entfalten würden. 12 / 13
Aber es schweben nicht nur positive Gedanken im Raum, es regen sich auch Zweifel. „Wie kann der natürliche Egoismus des Kunstschaffenden durchbrochen werden?“, fragt mich eine bildende Künstlerin kritisch und verschränkt dabei die Arme. Wir wollen nicht, dass sich die Menschen im Nullpunkt profilieren. Der Nullpunkt selbst soll sich durch die Menschen profilieren. Wie können wir dem Drang zur individuellen Profilierung entgegenwirken? Wie schaffen wir es, dass nur eins sich profiliert, entsteht, entfaltet, sein wird, ist, gewesen sein wird: der Nullpunkt 2011?
Wir stehen am Nullpunkt. Immer wieder.
13:00 Es gibt Pasta. Aline hat ganze Arbeit geleistet. Die Menschen essen, reden, schauen und denken nach. 14 / 15
Was mache ich wie und wo? Gemeinsam? Entzweit? 16
14:00, die Gruppe beginnt sich langsam aufzulösen. Impressionen sind entstanden, Vorstellungen, Klar- und Unklarheiten sind geboren. Die Kunstschaffenden stehen nun nicht mehr mit leeren Händen da. Wir stellen das Garn zur Verfügung und warten, dass sich daraus etwas verflechtet und etwas daraus entsteht.
Es wird sich zeigen, ob der Stein, den der Kernreaktor in stille Gewässer geworfen bloss ein Plumpsen und kurzes Aufspritzen war oder ob er Wellen schlägt, die grösser werden, sich verstärken und eine kreative Sintflut daraus entstehen wird.
Eins steht fest.
Wir sind am Nullpunkt. Was jetzt kommt ist allein abhängig von unserer Energie und den Energien, die wir angestossen haben.
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Raphael Labhart
Raphael Labhart und der fliegende Teppich
Als Raphael in der Ostschweiz aufbrach, um hinaus in die Welt zu gehen, konnte er nicht ahnen, dass Zürich nicht die Welt ist. Doch die Stadt wuchs an ihm, denn Labhart ist ein Mann von Welt, der mitunter auf Kreuzfahrten tiefgründige Gedanken über dieselbe anstellt. Dies hat Programm: Raphael versteht es, hohe Philosophie mit Einfachem zu verbinden, was sein Engagement beim ostschweizer Lokalradio fm1 beweist, welches er kompromissbereit mit reflektierten Boulevard-News beliefert. Insofern ist Raphael der richtige Mann, um am Nullpunkt einerseits Trivialartisten mit philosophischen Flugstunden crashaufzuklären und andererseits jegliche Höhenkamm-Denker direkt aus der Luft auf den Teppich zu holen. Man sehe sich vor.
Mail
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Haus Konstruktiv




Seit 25 Jahren gibt es nun die Stiftung für Konstruktive und Konkrete Kunst, welche hinter dem Haus Konstruktiv steht.
Im Haus Konstruktiv 1 , welches seit 2001 im gleichen Gebäudekomplex wie das ewz-Unterwerk Selnau zu Hause ist, wird das Erbe der konstruktiven, konkreten und Konzeptkunst aufbewahrt und werden gleichzeitig Brücken in die Gegenwart geschlagen.
Unter der Führung von Dorothea Strauss 2 erlebt das Haus an der Sihl eine Symbiose zwischen alt 3 , neu 4 und noch nicht vorhanden. Es entsteht ein Ort, der sich selbst und seine Umwelt reflektiert. Eine virile Seele, welche sich dem Erhalt und der Weiterentwicklung der konstruktiven, konkreten und Konzeptkunst widmet .
Im Zusammenhang mit der Zusammenarbeit zwischen dem Haus Konstruktiv und dem Nullpunkt 2011 an der langen Nacht der Zürcher Museen ist ein Interview mit Dorothea Strauss, der Direktorin des Haus Konstruktiv, zu stande gekommen.
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Nicht noch so ein Cüpli-Anlass!



Ein lauer Frühlingsabend in Zürich, der nicht mit wohligem Nichtstun in kichernden und sich betrinkenden Massen verbracht wird, denn das Organisationskomittee vom Nullpunkt 2011 ruht nicht. Die Vorbereitungen werden unbändig vorangetrieben. Zeit zum verschnaufen bleibt kaum. Die Redaktion 1 im Gespräch mit dem Organisationskommittee.
Moritz 2, Marcel 3, Ursin 4, Ihr seid das Organisationskomittee vom Nullpunkt 2011. Ein ambitioniertes Projekt, dass im Rahmen des Vereins Kernreaktor entstanden ist, einem Verein für Kultur, soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit.
Könnt Ihr kurz erklären was der Kernreaktor macht?
Moritz: Der Kernreaktor wurde 2008 von Marcel, Marco und mir gegründet. Es hat sich eigentlich alles aus Partys entwickelt, welche einen Gegensatz bilden sollten zur hiesigen sehr kommerziell ausgerichteten Partyszene. Aus den in selbst geschaffenen Freiräumen gefeierten und grossen Anklang findenden Partys ist im Laufe der Zeit ein Konzept entstanden, dessen Grundidee nicht nur Partys betrifft, sondern das Leben im Allgemeinen. Im Zentrum steht dabei die Frage nach dem nachhaltigen Leben, nachhaltigen Gesellschaftsformen und dem Begriff der Nachhaltigkeit selbst, ohne mit mahnendem Finger verurteilen oder predigen zu wollen. Einzelne Projekte sollen dem Verein Inhalt geben und eine Identität bilden. So entstanden und bestehen zum Beispiel eine wöchentlich erscheinende Kolumne und eine monatlich zweimal ausgestrahlte Radiosendung.
Wieso Nullpunkt?
Ursin: Nullpunkt ist das Resultat eines Prozesses. Die Nachhaltigkeits-Diskussion hat immer wieder Fragen aufgeworfen, welche sich in der Frage „Ist die Nachhaltigkeit am Nullpunkt?“ am ganzheitlichsten manifestiert hat.
Moritz: Weil der Nullpunkt das Ende, den Kollaps und die Resignation darstellt, zur selben Zeit aber auch der Anfang für etwas Neues ist.
Marcel: Es ist der Beginn eines Abenteuers.
Was oder wo ist der Nullpunkt?
Ursin: Einerseits ist Der Nullpunkt nicht wirklich fassbar, er ist ein Konstrukt, der in unseren Köpfen entsteht. Andererseits wird der Nullpunkt vom 1.-10. September sichtbar gemacht, im ewz-Unterwerk Selnau. Vorbeikommen & erleben.
Marcel: Der Nullpunkt ist überall und nirgendwo. Im Menschen und um ihn herum – wenn er zweifelt, trauert oder hofft, und wenn er betet oder meditiert. Nullpunkt ist die grosse Leere oder der Beginn von etwas Neuem.
Moritz: Der Nullpunkt ist im ewz-Unterwerk Selnau. Aber das ist eigentlich nur eine Repräsentation dessen, was sich in den Köpfen der Beteiligten abspielt. Jeder muss für sich selbst an diesen Punkt kommen, wo die Introspektion an ihre Grenzen stösst und einem nichts mehr bleibt, als bei Null anzufangen. Ich habe immer das Bild einer ruhenden Wasseroberfläche vor meinem geistigen Auge, auf die ich einen Gegenstand fallen lasse. In dem Moment, in dem der Gegenstand das Wasser berührt, bricht der Nullpunkt und Wellenbewegungen schlagen aus, werden von den räumlichen Begrenzungen zurückgeworfen und der Prozess verselbständigt sich. So ist nicht zentral, wo dieser Nullpunkt ist, sondern was er auszulösen vermag.
Wer ist am Nullpunkt 2011?
Ursin: Am Nullpunkt sind Kunst- & Kulturschaffende anwesend, welche uns an ihrer Auffassung vom Nullpunkt teilhaben lassen und ein Publikum, das sich aktiv mit dem Thema befasst oder durch das attraktive Angebot zum nachdenken angeregt wird.
Marcel: Jeder der den Mut hat nachdenklich zu sein, findet sich immer wieder am Nullpunkt.
Moritz: Es sollen alle an den Nullpunkt kommen. Es betrifft die Gesellschaft, von der wir alle Teil sind.
Was treibt Euch armen Studenten an, Eure teure Zeit mit der Organisation eines solchen Riesenereigniss zu verbringen?
Ursin: Als Student oder Studentin nimmt man eine privilegierte Stellung ein. Wir haben freien Zugang zu Wissen. Aus diesem Wissen sollten wir einen Wert schöpfen. Für mich heisst das neue Wege zu beschreiten, eigene Sichtweisen einzubringen und etwas für die Allgemeinheit zu tun. Leute, die sonst durch Eintrittspreise oder das Umfeld heutiger Kunstveranstaltungen abgeschreckt sind, wollen wir so zu einem neuen Zugang zu Kunst und Kultur bewegen.
Moritz: Seit der Gründung des Vereins glaube ich, dass wir als Studenten und Studentinnen mit unserem Wissen eine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft haben. Wissen, das produktiv eingesetzt und allen zugänglich gemacht werden sollte. So ist alles was wir machen, sei es eine Kolumne, eine Party oder eine Radiosendung allen frei zugänglich. Das treibt uns an solch einen Event zu organisieren.
Ihr seid weder Kulturmanager, Fundraiser oder Kuratoren. Wie wollt ihr es schaffen den Nullpunkt 2011 auf die Beine zu stellen? Habt Ihr überhaupt genügend Ressourcen?
Moritz: Obwohl wir jung sind und auf dem Weg unsere Erstausbildung abzuschliessen, haben wir alle ausserhalb dieses Weges Erfahrungen sammeln können. Die Kunst liegt darin, was im Kleinen im Umgang mit Projekten funktioniert hat, im Grossen hinzukriegen. Wir müssen genug Leute um uns herum für diese Idee begeistern können. Essentiell für das Gelingen dieser Veranstaltung ist zudem die Zuwendung von Firmen und die finanzielle Unterstützung durch Kulturförderstellen.
Ursin: Klar, es steht vieles noch in den Sternen, aber wir haben einen tollen Verein im Rücken, der die Idee mit viel Engagement und Wille unterstützt und mitträgt. So kriegen wir das auf die Reihe.
Was für Kunstschaffende wollt Ihr im Boot haben und wieviel Platz ist im Boot für die freie Umsetzung der Thematik durch die einzelnen Teilnehmenden?
Ursin: Strenge Kriterien zur Auswahl gibt es eigentlich nicht. Die Idee ist es, nicht nur arrivierte und ältere Kunst- und Kulturschaffende zu versammeln, sondern ein breites Spektrum abzudecken. Ein Teilfokus liegt deshalb vor allem auch auf jüngeren Kunst- und Kulturschaffenden.
Moritz: Wichtig ist, dass sie sich inhaltlich mit der Thematik auseinandersetzen. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Nachhaltigkeit ist unserer Meinung nach aber sehr vielfältig und fast nicht einschränkbar. Es ist praktisch und theoretisch fast alles möglich. Von der Verwendung von reziklierten Materialien bis zu abstrakten Darstellungen. Entsprechend setzen wir den Fokus zur Auswahl der Teilnehmenden breit an und unterwerfen die Teilnehmenden auch nicht schon im Vorhinein einem künstlerischen Diktat. Der Nullpunkt 2011 soll vor allem von seiner Vielfalt und ihrem Kontrasten leben.
Ist der Nullpunkt 2011 eine weitere Schickimicki-Veranstaltung mit Weisswein, hors d’oeuvre, abgehobenen Künstschaffenden und elitärem Geschwätz, bei der es sich lediglich lohnt zur Vernissage und Finissage zu kommen?
Ursin: Nein, der Nullpunkt soll etwas Neues sein, keine fade Ausstellung, an der man sich sieht und gesehen wird. Es soll Kunst und Kultur gezeigt, gelebt, erlebt und gefühlt werden.
Marcel: Der Nullpunkt ist ein Event mit einem vielfältigen Rahmenprogramm, das jeweils am Abend durchgeführt wird. So wollen wir Anreize für Leute schaffen, die der Kunst sonst eigentlich fern stehen. Auch diese Leute sollen über ihren eigenen Schatten springen und etwas neues erleben können. Wir wollen ein breites Publikum ansprechen und die Teilnahme allen zugänglich machen.
Moritz: Bild, Wort, Musik, Theater und vieles mehr bieten wir einen vielfältigen Zugang zu Kunst und Kultur. Durch den frei-gemeinnützigen Charakter und die spezielle Zusammensetzung vom Nullpunkt 2011 wollen wir ein neuartiges Erleben von Kunst und Kultur schaffen, welches die Auseinandersetzung mit Kunst, Kultur und Nachhaltigkeit nachhaltig verändern und sich von der Masse abheben soll.
Wenn Ihr an die kommenden Monate denkt, was geht Euch durch den Kopf?
Alle: Betretenes Schweigen. Es scheint, dass die Köpfe nur schon beim Gedanken daran rauchen.
Moritz: Lachen, weinen, schweigen und schwitzen.
Marcel: Ich habe ein klares Ziel vor Augen.
Ursin: Ich freue mich extrem auf die kommende Zeit, ich weiss aber auch, dass ich bestimmt mit Sicherheit mindesten drei graue Haare bekommen werde.
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Flyer
Die ersten 10’000 Flyer sind hier



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Prototyp 4: Der Intellektuelle
Der Intellektuelle ist längst darüber hinweg, Kunst lediglich als Kunst zu betrachten, denn, so sagt er sich, sie ist ja sowohl „milde Narkose“ (Freud) als auch „performativer Ausdruck von Wissen/Nichtwissen“ (er selbst). Am Nullpunkt lächelt er über die hübsche Brünette nebendran, die ihre hübsche Kollegin fragt, wie das Kunstwerk wohl gemeint sei. Natürlich nicht abschätzig, er ist schliesslich Soziologe und weiss: jedem das Seine. Und das Lego an der Bar hat er selbstverständlich jedesmal gespendet. Als später überraschenderweise ein Tanztheater aufgeführt wird (er muss das beim Studium des Programms übersehen haben) und er merkt, dass er von so etwas keinen Schimmer hat, rettet er sich nachher mit der dezidierten Meinung, die Inszenierung sei sehr schlecht gewesen.
Zeichnung: Jan Gollob
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oimoi

Independent-Tanz-Theater
mitwirkende: amadeus thiemann, daniel eherer, daniel zahnd, iris pauli, judith koch & julia nauer
bühne und design: silvan luzzi
organisation: cedric verardo
www.oimoi.ch
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Rosset Meyer Geiger
das Trio
Die drei St. Galler Josquin Rosset (Klavier), Gabriel Meyer (Bass) und Jan Geiger (Schlagzeug) kennen sich seit der Kantonsschulzeit. Es war zu jener Zeit, als sie ihre gemeinsam Leidenschaft für die Musik entdeckten. Doch bevor sie zu dieser feinfühligen und eingespielten Formation wurden, erprobten sie sich im Funk als „poodlekickin“. 1999 gründeten sie aus dem Wunsch heraus sich im Jazz weiterzuentwickeln das Trio rosset meyer geiger. Nach einer vierjährigen Pause stiessen sie 2007 wieder aufeinander, um an Josquins Diplomkonzert einen Auftritt zu geben. Sie erhielten von der Jury die Bestnote und der Absolvent wurde mit einem Anerkennungspreis der Ida und Albert Flersheim-Stiftung geehrt. Seither proben sie regelmässig, erweitern stetig ihr Repertoire und geben Konzerte. Letztes Jahr kam endlich ihr lang und sehnlichst erwarteter Erstling heraus, welcher so überzeugend ist, dass sie dafür in Japan mit dem Award für das „best instrumental jazz album“ von Jazz Hihyo ausgezeichnet wurden.











