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Talaya Schmid

, Talaya Schmid

Aus der Spannung zwischen unseren Moralvorstellungen und dem uns innewohnenden Verlangen nach Leidenschaft, Lust und Befriedigung entspringt meine Inspiration. Aus dem Versuch heraus, diesem Begehren nachzugeben und es zugleich zu bändigen, entsteht die künstlerische Arbeit. Vom Zeichnen her kommend gelangte ich zum Akt des Zeichnens selbst. Formale Limitationen wie das kleine eckige Format herkömmlicher Zeichnungen sprengend, beinhaltet meine Praxis heute grosse, direkt auf Wände gemalte Figuren, aber auch Objekte und Readymades. Zudem ist das Zusammensetzen und Visualisieren von Bild- und Textfragmenten, welche der Alltag zu Tage fördert, wichtiger Bestandteil meiner Arbeit. Wie beeinflussen sich Wort und Bild? Was passiert wenn ich das Wort bildnerisch umsetze? In welcher Weise ergänzen oder widersprechen sie sich? Meine Wortbilder sind ein Balanceakt zwischen autonomer Zeichnung und Comics: Statt lineare Geschichten in ihrer Abfolge abzubilden, beschreiben sie absurde, kleine Momente, vergleichbar mit Standbildern, zu denen der ursprüngliche Film verloren ging.

www.talaya.ch

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