Editorial
Es geht weiter
, Miloud Genova und Sarah Bleuler
Liebe Kinder!
Wir waren fleissig, es menschelt gewaltig am Nullpunkt. Fast alle Portraits der Beteiligten sind auf dem Netz. Die Begegnungen mit den Schaffenden des „Nullpunkt 2011“ waren inspirierend und hin und wieder ein Erlebnis am Nullpunkt. Wir trafen auf Menschen, die wir vorhin weder kannten, noch kannten die Menschen uns. Eine E-mail, ein Telefon oder eine Begegnung stand am Anfang, die Beiträge sind das Resultat. Es macht Freude.
Wir haben ein erstes und ein zweites Interview mit dem Organisationskomitee geführt, von der ersten Begehung des ewz-Unterwerk Selnau mit den Kunstschaffenden berichtet. Es entstanden weniger relevante, relevantere Kurzbeiträge und dank einem schreibfreudigen Mitglied des Organisationskomitees ein schönes Fabrikat über das Performance-Theater oimoi.
Es ist nicht immer einfach im Büro des Kernreaktor in Altstetten die richtigen Worte zu finden und auf Ideen zu stossen. Das Projekt läuft auf Hochtouren, und parallel zu den journalistischen fallen immer wieder unzählige organisatorische Aufgaben an. Aber der erste September rückt näher und unsere Motivation hier in der Redaktion bleibt die Dokumentation. Und manchmal entstehen genau in den Momenten, in die wir am wenigsten Erwartungen setzen, konkrete Ideen aus spontanen Geistesblitzen und so wird die innere Prozesshaftigkeit des „Nullpunkt 2011“ weiterhin festgehalten.
Das neueste Fabrikat, verlorengegangen geglaubt nun trotzdem wieder aufgetaucht, kommt vom Nullpunkt und zwar von der zweiten Begehung mit einigen Kunstschaffenden.
Der Prozess lebt, wir leben und wir hoffen, ihr lebt mit.