Fabrikate
Elysium und Uranometria
, Riikka Tauriainen und Mareike Spalteholz
Die Kunstschaffenden Riikka Tauriainen und Mareike Spalteholz über ihre eigenen Werke, die zusammen gehören.
Eine Auseinandersetzung zweier künstlerischer Positionen, die miteinander in Verbindung treten, um dialogisch zwei Welten zu verbinden und gemeinsam eine Art Kosmos zu erschaffen.
1
Bild: Léon Bakst, “Elysium”, 1906
Das Elysium ist in der griechischen Mythologie jene „Insel der Seligen“ im äußersten Westen des Erdkreises, die vom Okeanos umflossen wird. Auf sie werden jene Helden entrückt, die von den Göttern geliebt wurden oder denen diese Unsterblichkeit schenkten. Spätere, wie auch Vergil, verlegten das Elysium in die Unterwelt als den Aufenthalt der von den Totenrichtern würdig Befundenen.
2
Bild: Johann Bayer, “Triangulum” aus “Uranometria”, 1603.
Die Uranometria ist ein im Jahre 1603 erschienener Himmelsatlas. Der Begriff bezieht sich auf Urania, die Muse der Astronomie bzw. das griechische Wort Uranos als Bezeichnung für den Himmel und das griechische Metrik für Vermessung.
Eine Zusammenführung von Balance und Täuschung, Irritation und Absurdem, Vergänglichkeit und konstantem Wandel.

